Accesskeys

Zusätzliche, nicht quellenbesteuerte Einkommen und Vermögen

Quellensteuerpflichtige Arbeitnehmer mit Wohnsitz oder Aufenthalt im Kanton, welche über weiteres steuerbares Einkommen, insbesondere aus selbständiger Erwerbstätigkeit, aus beweglichem oder unbeweglichem Vermögen, aus Verleihung oder Nutzung von Urheberrechten und Patenten, aus Lotterien oder lotterieähn­lichen Veranstaltungen sowie Wettbewerben, aus Nutzniessung, Stiftungen oder Alimenten verfügen, werden für diese Einkommensbestandteile nach den Bestimmungen des Steuergesetzes ergänzend veranlagt. Gleiches gilt für Steuerpflichtige mit steuerbarem Vermögen. Hinterlassenenleistungen der AHV, der beruflichen Vorsorge und der gebundenen Selbstvorsorge unterliegen der Quellensteuer, sofern der Leistungsempfänger für seine Erwerbseinkünfte ebenfalls der Besteuerung an der Quelle unterliegt. Dauert die Steuerpflicht im Kanton kein volles Kalenderjahr, so sind für die Progression die an der Quelle besteuerten, auf zwölf Monate umgerechneten Bruttoeinkünfte massgebend.

 

Steuerpflichtige, welche zusätzliche Einkünfte oder Vermögen deklarieren und zugleich für ihr quellenbesteuertes Erwerbseinkommen nicht im Tarif berücksichtigte Abzüge geltend machen wollen, haben bis Ende März des auf die Fälligkeit der Leistung folgenden Kalenderjahrs beim Kantonalen Steueramt einen entsprechender Antrag auf Gewährung zusätzlicher Abzüge im Rahmen einer nachträglichen ordentlichen Veranlagung (NOVA) zu stellen. Das nachträgliche ordentliche Veranlagungsverfahren tritt in diesen Fällen an die Stelle der ergänzenden ordentlichen Veranlagung.

 

Servicespalte