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Verrechnungssteuer

Einleitung

Die Befugnis des Bundes zur Erhebung einer Verrechnungssteuer (VSt) ist in Art. 132 Abs. 2 der Bundesverfassung verankert. Die zitierte Bestimmung lautet wie folgt:

"Der Bund kann auf dem Ertrag von beweglichem Kapitalvermögen, auf Lotteriegewinnen und auf Versicherungsleistungen eine Verrechnungssteuer erheben. Vom Steuerertrag fallen 10 Prozent den Kantonen zu."

 

Die geltende Ordnung der Verrechnungssteuer ist im Bundesgesetz vom 13.10.1965 über die Verrechnungssteuer (VStG, SR 642.21) und der zugehörigen Verordnung vom 19.12.1966 (VStV, SR 642.211) festgehalten.

 

Die Gesetzgebung des Bundes wird ergänzt durch die Vollzugsvorschriften, welche die Kantone für die Rückerstattung der Verrechnungssteuer an natürliche Personen gestützt auf Art. 35 VStG erlassen haben.

 

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