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Art der Steuer

Die Verrechnungssteuer gehört zu den Selbstveranlagungssteuern und ist von den Steuerpflichtigen spontan zu deklarieren und zu entrichten, ohne dass es einer behördlichen Veranlagung bedarf. Diverse Merkblätter und Wegleitungen der Eidg. Steuerverwaltung (EStV) geben nähere Informationen.

 

Die Verrechnungssteuer ist eine Quellensteuer bzw. Sicherungssteuer im Inland, und zwar deshalb, weil sie nicht beim Empfänger, sondern beim Schuldner der steuerbaren Leistung erhoben wird, d.h. z.B.

 

  • bei der eine Dividende ausschüttenden inländischen Aktiengesellschaft,
  • bei der die Guthaben von Kunden verzinsenden Bank,
  • bei dem die Geldtreffer ausrichtenden Veranstalter einer Lotterie usw.

 

 

Der Steuerschuldner ist nach Art. 14 Abs. 1 VStG verpflichtet, die Verrechnungssteuer durch Kürzung der steuerbaren Leistung auf den Leistungsempfänger zu überwälzen. Der Steuerpflichtige trägt die Verrechnungssteuer nicht selber, sondern liefert sie lediglich ab und belastet sie seinem Gläubiger.

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