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Gemischte Gesellschaft

Gemischte Gesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass sie überwiegend auslandbezogene Geschäftstätigkeiten ausüben. Der Teil der schweizerischen Geschäftstätigkeit ist von untergeordneter Bedeutung, d.h. er darf höchstens 20% des gesamten Geschäftsvolumens (gilt je für Aufwand und Ertrag) ausmachen.

Grundsatz der Besteuerung; zunächst wird der steuerbare Reinertrag ermittelt. Davon wird das Inlandergebnis ausgeschieden, welches vollständig der Besteuerung in der Schweiz unterliegt. Vom verbleibenden Auslandergebnis wird ein Quote von mindestens 10 % zum in der Schweiz steuerbaren Gewinn geschlagen (je nach Bedeutung der schweizerischen Verwaltungstätigkeit kann diese Quote auf maximal 20 % erhöht werden). Der hiernach verbleibende Gewinn wird als Betriebsstätteergebnis freigestellt.

 

Wichtig: Bei der Gemischten Gesellschaft handelt es sich nicht um eine steuerlich privilegierte Gesellschaft. Sie unterliegt für den gemäss Ausscheidung in der Schweiz steuerbaren Gewinn und für das Kapital der ordentlichen Besteuerung. Im grenzüberschreitenden Verhältnis ist dies, je nach anwendbarem DBA, bedeutend.

 

Weitere Erläuterungen (inkl. Berechnungsbeispiel) siehe StB 73 Nr. 1.

 

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